Aktuelle Informationen

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum freiwilligen Engagement in der verbandlichen Caritas.

Ehrenamt begleitet im Glauben

In den stationären Altenhilfeeinrichtungen des Caritasverbandes für den Rhein-Erft-Kreis e. V. ist die seelsorgliche Begleitung ein integraler Bestandteil der Betreuung und Pflege. In den letzten Jahren haben sich nicht nur die Situation in den Einrichtungen und in den Pfarrgemeinden geändert sondern auch die Ansprüche an die Seelsorge. Die bisherigen seelsorglichen Angebote sollen daher durch Ehrenamtsgruppen erweitert werden, die in besonderer Weise die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Bedürfnissen im christlichen Glauben begleiten. Hierzu haben der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln, der Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis, die Abteilung Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen des Erzbischöflichen Generalvikariats und das Katholische Bildungswerk für den Rhein-Erft-Kreis ein Modellprojekt gestartet.

 

Weitere Informationen zum Projekt entnehmen Sie bitte der Seite Ehrenamt begleitet im Glauben

Konzeption des Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) NRW zur Förderung des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe sowie die dazugehörige Pressemitteilung der Landesregierung NRW.

Mit einem Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit unterstützt die Landesregierung Initiativen, die sich für die Integration von Flüchtlingen in NRW einsetzen. Ehrenamtliches Engagement kann daraus in ganz unterschiedlichen Bereichen gefördert werden. Beispielsweise Sprachpatinnen und Sprachpaten, die erste Sprachkenntnisse vermitteln oder bei Verständigungsproblemen helfen. Spielgruppen für Flüchtlingskinder können eingerichtet werden oder Hilfen, um sich im neuen Wohnumfeld zurechtzufinden, etwa durch Begleitung zu Institutionen und Freizeitangeboten. Die Fördermittel können von den Kommunalen Integrationszentren (KI) in den Kreisen und kreisfreien Städten beantragt und beispielsweise an Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden oder Moscheevereine verteilt werden.

Weitere Informationen zum neuen Förderprogramm für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit:

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Monetarisierung im Bürgerschaftlichen Engagement

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Dezember 2014 ein Positionspapier zur „Monetarisierung im Bürgerschaftlichen Engagement“ beschlossen.

Positionspapier als PDF-Datei herunterladen (73 KB)

 

Kennzeichnungsvorschrift nach EU-Lebensmittelinformationsverordnung

Seit einigen Tagen sorgt die sogenannte „Lebensmittelinformationsverordnung der EU (LMIV)“ für Diskussionsstoff. Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen hat in einer Pressemitteilung vom 28. Oktober klargestellt, dass sie nur für Lebensmittelunternehmen gilt. Der Unternehmensbegriff setzt eine gewisse Kontinuität der Aktivitäten und einen gewissen Organisationsgrad voraus. Informationen zur Lebensmittelinformationsverordnung findet man auch im Internet auf der Seite www.lmiv-services.de. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass derjenige, der mit freiwilligen Helfern oder in kleinerem Rahmen Lebensmittel handhabt, lagert oder Speisen zubereitet (zum Beispiel anlässlich von Kirch-, Vereins- oder Dorffesten oder vergleichbaren Ereignissen (Wohltätigkeitsveranstaltungen)) nicht als „Unternehmen“ im Sinne der Verordnung angesehen werden kann.

Peter Frings

Bürgerschaftliches Engagement als Aufgabe der Freien Wohlfahrtspflege

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflegen (BAGFW) hat am 04.12.2013 das Papier "Bürgerschaftliches Engagement als Aufgabe der Freien Wohlfahrtspflege" verabschiedet. Dieses Papier wurde vom Fachausschuss "Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste" in Zusammenarbeit mit der Sozialkommission II erarbeitet. Das Papier ist auch über die BAGFW-Webseite abrufbar.

Ratgeber für das Ehrenamt - Flüchtlinge in Köln

 

Der Caritasverband für die Stadt Köln hat einen detaillierten Ratgeber aufgelegt, der Ehrenamtlichen Hinweise zum unterstützenden Umgang mit Flüchtlingen gibt.

Der Ratgeber bezieht sich zwar auf die Situation in der Stadt Köln, er enthält aber so viele generelle Hínweise, dass er auch anderenorts eine wertvolle Hilfe sein kann.

Flüchtlinge in Köln

Praxisbuch Service-Learning - Lernen durch Engagement an Schulen

Seifert, A., Zentner, S. & Nagy, F. (2012). Praxisbuch Service-Learning. "Lernen durch Engagement" an Schulen. Weinheim: Beltz.

Was ist Service-Learning und wie kann es in der Praxis aussehen? Wie können Lehrer/innen LdE an ihrer Schule starten und wie gelingt die Umsetzung im Verlauf? Welches Engagement können die Schüler/innen übernehmen? Wie gelingt die inhaltliche Anbindung an den Unterricht? Wie können Schüler/innen über ihre Erfahrungen reflektieren? Wie klappt die Zusammenarbeit mit Engagementpartnern? Was kann Lernen durch Engagement zur Schulentwicklung beitragen?

Diesen Fragen gehen Anne Seifert, Sandra Zentner und Franziska Nagy vom Netzwerk Lernen durch Engagement im neu erschienen Praxisbuch Service-Learning nach. Anhand konkreter Beispiele aus Schulen aller Schulformen bietet das Buch von der organisatorischen Planung eines Service-Learning-Vorhabens bis zur pädagogischen Umsetzung zahlreiche Anregungen und Ideen für die eigene Arbeit. Das Buch beruht auf dem gesammelten Erfahrungsschatz der Schulen und Partner aus dem Netzwerk Lernen durch Engagement und beinhaltet einen umfangreichen Material- und Methodenteil - aus der Praxis für die Praxis!

Mehr über Service-Learning und das aktuelle Praxisbuch erfahren Sie unter:
www.lernen-durch-engagement.de

 

 

Neue Präventionsordnung zur Vermeidung von Missbrauch

Das Erzbistum Köln hat eine neue Präventionsordnung zur Vermeidung von Missbrauchsfällen erlassen. Zudem ernannte Kardinal Joachim Meisner mit Oliver Vogt einen neuen Präventionsbeauftragten. Der 41-Jährige, der auch Diözesanbeauftragter für Jugendsozialarbeit ist, hat sein neues Amt zum 1. April 2011 angetreten. Er koordiniert Präventionsmaßnahmen und konzipiert entsprechende Fortbildungen.

 

Von der neuen Ordnung sind nach den Angaben des Erzbistums Köln rund 200.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter betroffen. Unter anderem sollen sie eine Selbsterklärung unterschreiben, in der sie sich zur Achtung der Würde von Kindern und Jugendlichen verpflichten. Etwa 20.000 weitere Mitarbeiter würden zudem verpflichtet, spezielle Schulungen zu absolvieren.

 

Handreichung "Präventionsordnung für das Erzbistum Köln"

 

Alle Informationen zum Thema Prävention im Erzbistum Köln finden Sie hier

 

Auch der Erweiterte Bundesvorstand der CKD hat eine Empfehlung zum
Umgang mit dem Thema "Sexualisierte Gewalt" herausgegeben. Den Text der Empfehlung finden Sie hier.