Standpunkte

Konfliktmanagement und -mediation im Ehrenamt

Auch ehrenamtliche Mitarbeitende sind mit Konfliktsituationen konfrontiert. Manchmal fühlen sie sich mit Konflikten allein gelassen und verlassen den Verein oder ihr Arbeitsfeld ohne weitere Rückmeldungen. Das Papier beschreibt ein dreistufiges Verfahren zum Umgang mit Konflikten innerhalb des ehrenamtlichen Engagements.

Handreichung Konfliktmanagement und- Mediation

Paper "Also, bei uns kommt so etwas nicht vor..."

 

 

 

 

 

Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement

Das 2016 von der Mitgliederversammlung verabschiedete Papier beschreibt Leitlinien für die Gestaltung der Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement in den Mitgliedsorganisationen des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln.
Ehrenamt und Selbsthilfe gehören zum Selbstverständnis der Caritas. Caritativen und sozialen Einrichtungen und Dienste haben ihre historischen Wurzeln im individuellen Engagement von Menschen für andere. Heute gibt es eine Fülle von Arbeitsgebieten, in denen sich ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit im Sinne der Klientinnen teilen. Es gibt Einrichtungen und Dienste, die ausschließlich vom und durch das Engagement von Ehrenamtlichen leben, es gibt andere, in denen Ehrenamtliche fest definierte und umfängliche Aufgaben übernehmen.

Leitlinien - Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement

 

 

 

 

 

Ehrenamt ist unbezahlbar

Geld spielt weder als Motiv für Ehrenamt/Freiwilligenarbeit eine Rolle, noch wird es im Zusammenhang mit den Erwartungen, die Engagierte mit ihrer Freiwilligenarbeit verbinden, genannt. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement – der Freiwilligensurvey 2004.

Und dennoch gibt es aktuell eine breite Diskussion um die Monetarisierung des ehrenamtlichen/freiwilligen Engagements. Wie wird in Verbänden und Organisationen mit der „Kosten- und Auslagenerstattung“, der „Aufwandsentschädigung“ oder der Zahlung von „Taschengeld“ umgegangen?  

Im Auftrag der Mitgliederversammlung 2008 hat sich eine Arbeitsgruppe der DiAG Ehrenamt mit diesen Fragen befasst und ein Positionspapier vorgelegt, das in der Mitgliederversammlung 2009 verabschiedet wurde.

Mit dem Positionspapier „Ehrenamt ist unbezahlbar – keine Vergütung ehrenamtlicher Tätigkeit in der Caritas!“ haben sich die Mitglieder ausdrücklich zur Unentgeltlichkeit des Ehrenamtes positioniert. Es ist ein Papier, das zur Klärung der Begriffe beitragen möchte und die Besonderheit des caritativen Ehrenamts verdeutlicht.

Positionspapier "Ehrenamt ist unbezahlbar"